Ein Pfarrer erobert die Herzen der Narren

Ob Schwimmbäder, die mitten in der Saison geschlossen sind, zunehmender Leerstand in der Innenstadt oder der neu gestaltete Marktplatz: An Themen mangelte es den Rednern bei der ersten Büttensitzung der Rhinberkse Jonges am Samstag nicht. Höchstens am Zuspruch, denn mit rund 400 Narren war die Stadthalle zwar gut gefüllt, aber längst nicht ausverkauft. Gleich zu Beginn überraschte Prinz Markus III. „Der Startende“ das Publikum, in dem er immer wieder geschickt Karnevalshits in seine Begrüßung einfließen ließ.

Wenn es darum geht, das Publikum sofort auf Betriebstemperatur zu bringen, können sich die Rhinberkse Jonges auf ihre Berka Mädels verlassen. Mit einem fulminanten Gardetanz eröffnete der Nachwuchs das Programm. Als erster Redner trat Mario Heinen ans Pult. Der ehemalige Millinger Prinz berichtete auf amüsante Weise davon, unerwartet Single geworden zu sein, nur weil er am Hochzeitstag den Kegelverein zum Fußball gucken eingeladen hatte. Seine Millinger Karnevalsfreunde bedankten sich auf ihre Weise, sie streckten nach der Rede Täfelchen mit der Traumnote Zehn in die Höhe. Die hätten sie im weiteren Verlauf getrost oben lassen können, denn schon im Anschluss folgte mit den „Wodnod’s“ der nächste Höhepunkt. Mit gewohnt bissiger Ironie widmeten sich die Rheinberger Urgesteine den vielen Themen der Stadt. Da durfte ein Kommentar zum geplanten Abriss des Hotels Rheintor nicht fehlen: „Was da mal hinkommt, wissen wir nicht genau. Aber ein Hotel wird es wohl nicht geben, das ist ja noch im Bau.“

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